Der Templerorden

Der Orden der Tempelritter, der 1119 von Hugo von Payens im Geist des religiösen
Rittertums zum Schutz der christlichen Pilger vor muslimische Übergriffen im Heiligen Land gegründet wurde. Seine Regel war an die des Benediktiner-Ordens angelehnt. In den ersten
200 Jahren ihres Bestehens waren die Templer außerordentlich erfolgreich und konnten in
vielen Bereichen des christlich-religiösen, aber auch des wirtschaftlichen und sozialen Lebens
großen Einfluss entfalten. 1307 jedoch ließ aus nie ganz aufgehellten Gründen der franzosische König Philipp der Schöne den Orden durch die Inquisition grausam verfolgen und vernichten.


Die Anklage lautete auf mit sexuellen Ausschweifungen verbundene Häresie und Blasphemie
durch Verleugnung Christi und Bespucken des Kreuzes. Insbesondere sollten sich die Templer der
Verehrung des Bahomet schuldig gemacht haben. Entsprechende Geständnisse wurden unter Folter erpresst.


Die historische Forschung hat festgestellt, dass es sich mit den Häresie- Vorwürfen gegen die Templer um einen Vorwand handelte, kann jedoch die tatsächlichen Geschehnisse bis heute nicht aufklären. Dennoch weiß die esoterische Überlieferung von einer Traditionslinie, die von der -» Gnosis und den Assassinen über die Templer in Verbindung mit den Katharern und dem » Gral bis  zu den » Freimaurern reicht.